Alte Saline
Hier pocht das Herz des Kurortes: Die AlpenSole-Quelle. Die Alte Saline unter der malerisch gelegenen Burg Gruttenstein ist eingebettet in den historischen Kern der Stadt Bad Reichenhall. Sie wurde 1834 von König Ludwig I. erbaut und war eine zu ihrer Zeit hervorstechende Industrieanlage, modern und repräsentativ. Noch heute wird die AlpenSole von hier direkt zum Gradierhaus im Königlichen Kurgarten, Solebrunnen und verschiedenen Kureinrichtungen und zur RupertusTherme geleitet. Die historischen Anlagen und das integrierte Salzmuseum stehen Interessierten zur Besichtigung mit Führung offen.
www.alte-saline-bad-reichenhall.de
Königliches Kurhaus
Prunkstück des Königlichen Kurgartens.
Die Pläne für das Kurhaus stammen vom Architekten Max Littmann. In den Jahren 1899 und 1900 in die Tat umgesetzt und wurde mit imposanten Veranstaltungen schnell zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Zwischen 1991 und 1995 wurde das Königliche Kurhaus komplett renoviert und in die Originalarchitektur zurückgebaut. Zudem wurde moderne Technik in das Gebäude integriert. So erstrahlt es heute in der Pracht alter Tage und ist die Visitenkarte der Kur- und Kongressstadt. Heute finden nach wie vor Großveranstaltungen statt, wie etwa Bälle, Konzerte, Märkte sowie Tagungen und Kongresse.
Wandelhalle
Zu diesem Gebäude zählt nicht nur die Halle mit dem AlpenSole-Brunnen, sondern auch die beidseitig angeschlossenen Wandelbahnen und die Konzertrotunde, „Spielplatz" der Bad Reichenhaller Philharmonie. Die Architektur im neubarocken Stil stammt, wie auch das Gradierhaus, vom Architekten Drollinger. Im Jahr 1912 wurde das Gebäude dann feierlich eröffnet. Inmitten der Halle befindet sich der AlpenSole-Brunnen aus rotem Ruhpoldinger Marmor. Aus dem Brunnen fließt 0,5 - 0,7%ige AlpenSole die durch eine Soleleitung direkt von der Kaiser-Karl-Quelle zum Brunnen geleitet wird. Hier kann man mit der gesunden Flüssigkeit in Nase und Rachen spülen und gurgeln.
Konzertrotunde
In der Konzertrotunde können bis zu 500 Personen unterschiedlichste Veranstaltungen genießen. Im Winter und an Schlechtwettertagen musiziert dort die Bad Reichenhaller Philharmonie. Ein besonderes Konzertvergnügen bieten die KurparkClassics mit unterschiedlichen Schwerpunkten in unterschiedlichen Genres für alle, die Musik lieben und neu entdecken wollen.
Kurmittelhaus der Moderne
Das Kurmittelhaus der Moderne befindet sich zwischen Kurgarten und Fußgängerzone, gegenüber des Traditionshotels Axelmannstein. 1925 bis 1927 von Max Littmann erbaut. Besondere Neuheit waren die von Georg von Liebig entwickelten pneumatischen Kammern, die seinerzeit für die Behandlung von Asthma und Bronchitis konzipiert waren. Heute bietet das Haus modernste Therapieangebote und Anwendungen mit den Bad Reichenhaller Heilmitteln.
Hotel Axelmannstein - Wiege des Kurwesens
Fassade von 1909/10, im Kern älter.
Erste Bauten an der Stelle des heutigen Hotels sollen auf keltische Zeit zurückgehen. Ernst Rink eröffnete am 15. Mai 1846 die Sole- und Molkenkuranstalt Achselmannstein als erstes Kurhotel der Stadt. Es war der Ausgangspunkt für das Staatsbad Bad Reichenhall. Ausschlaggebend für den Standort war die günstige Lage der Soleleitung zu den benachbarten Gradieranlagen an der Poststraße.
Weitere Bauwerke zeugen von der historischen Bedeutung des Bayerischen Kurortes:
- Denkmalgeschützte Villen aus der Gründerzeit und dem Jugendstil.
- Altes Rathaus von 1849 (Architekt Lukas, ein Schüler Gärtners), 1924 mit Fresken von Josef Hengge bemalt.
- Pfarrkirche St. Nikolaus, dreischiffige romanische Basilika aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, mit Fresken in der Apsis und Kreuzwegstationen von Moritz von Schwind.
- Obere Stadt, das original erhaltene Florianiviertel der Stadt, mit dem Peter- und Paul-Turm, einem der seinerzeit 14 Wehrtürme.
- Mittelalterliche Burg Gruttenstein (im Kern 12. Jahrhundert). Südlich davon erhebt sich im Verlauf der historischen Stadtmauer (12./13. Jahrhundert) der zweite noch erhaltene Wehrturm, der „Pulverturm".
- Ehem. Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno aus dem 12. Jahrhundert mit sehenswertem Kreuzgang (das bekannte Relief Friedrich Barbarossas befindet sich dort) und prächtigem Portal aus rotem und weißem Untersberger Marmor, einem Kalkstein aus Österreich. Es handelt sich um die größte romanische Basilika Altbayerns (Maße: 90 m lang und 30 m breit, die Mittelschiffshöhe ca. 16 m, Turmhöhe 48 m).
- Neugotische Evangelische Stadtkirche aus dem Jahre 1881
- St. Johannes-Spitalkirche, die älteste Kirche Bad Reichenhalls, bereits im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt.
- St. Ägidikirche, um 1159 erbaut.
- Salzmaierhaus aus dem 15. Jahrhundert, vor 1840 der Amtssitz der Salinenverwaltung.
- Schloss Marzoll im Ortsteil Marzoll, um 1527
- Pfarrkirche St. Valentin (Marzoll), im 8. Jahrhundert urkundlich genannt; gotischer Baukörper, barocke Ausgestaltung.
- Predigtstuhlbahn, älteste original erhaltene Großkabinenseilschwebebahn der Welt von 1928. Tal-, Bergstation, Seilbahn und Berghotel im Original
- Historische Saalachkraftwerk von 1914 im Jugendstil
- Ruine Karlstein aus dem 12. Jahrhundert, Burg der Grafen von Peilstein.
- St. Georgskirche in Nonn ist ein gotisches Kleinod und beherbergt einen herrlichen Altar aus der Werkstatt des Gordian Guckh.
- Soleleitung von Reichenhall nach Traunstein, von Hans Reiffenstuel 1617 bis 1619 erbaut, gilt als „erste Pipeline der Welt". (Themenwanderweg beim Thumsee)
- Bildstöckl-Kapelle, 1949 errichtet
Bad Reichenhall - Innenstadt-Parks:
- Königlicher Kurgarten
- Ortenaupark
- Rosengarten
- Rupertuspark
- Karlspark
- Bergkurgarten Bayerisch Gmain, Ausgangspunkt für aussichtsreiche Wandertouren...


