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Leichte Muse und Meister der Klassik vereinen sich zu einer Woche des Wohlklangs in der Alpenstadt:

 

Festwoche „AlpenKlassik“ Bad Reichenhall.

International Summer School - Meisterkurse und Konzerte

vom 26. August bis 3. September

 

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Spannende Hörerlebnisse in der Alpenstadt:

Kurmusik - internationale Solisten – Meisterkurse täglich live.

Bad Reichenhall feiert ein Fest der klassischen Musik, ganz in der Tradition einer Alpenstadt, in der bereits Könige zur Sommerfrische weilten und ebenso königlich unterhalten werden wollten.

Die Kurmusik gehörte schon seit den Anfängen des Kurortes als fester Bestandteil zum Wohlfühlfaktor dazu und das tut sie auch heute noch mit höchster Intensität und Leidenschaft.

Während der vierten Festwoche AlpenKlassik spielt die Bad Reichenhaller Philharmonie sowohl leicht-beschwingte Kurmusik-Melodien, als auch Konzerte mit Meisterschülern und internationalen Solisten.

 

Eröffnet wird die AlpenKlassik von der einzigartigen "Philharmonischen Klangwolke" am 26. August, die zu Tanz und Musikgenuss in der Fußgängerzone und im Königlichen Kurgarten einlädt.

 

PRESSE-INFORMATION...

 

Information und Tickets im Veranstaltungskalender für Bad Reichenhall...

 

Kontakt und Information:

info@bad-reichenhall.de

Tel.: +49 8651 6060

 

Veranstalter:

Hochschule für Musik und Theater München

 

 

 

Künstlerischer Leiter Wen-Sinn Yang im Interview:

Die Magie des Ortes - Festwoche in Bad Reichenhall

 

Herr Yang, was ist heuer neu und anders im Vergleich zum Vorjahr?

W.S.Yang: Neu sind heuer die Blasinstrumente Flöte und Fagott, die zum Klavier und  den Streichern, Violine, Viola und Cello, eine andere Farbe beisteuern. Als Dozenten konnten wir erstmals die Flötistin Andrea Lieberknecht und den norwegischen Fagottisten Dag Jensen gewinnen. Für 2017 sind dann als Novität die Klarinette mit Sabine Meyer und das Horn mit Marie-Luise Neunecker geplant.

 

Sie haben kürzlich in München die Zuhörer im Gasteig mit dem wunderbaren Brahms-Doppelkonzert begeistert, das Sie zusammen mit dem Geiger Ingolf Turban und dem Hochschulorchester unter Ulrich Nicolai spielten. Darf sich Bad Reichenhall auch auf ein solches Konzerterlebnis mit Ihnen freuen?

W.S.Yang: Ja, im Eröffnungskonzert haben wir das Programm geändert: Der Geiger Ulf Wallin  möchte anstelle der geplanten schottischen Fantasie von Max Bruch  lieber das Doppelkonzert für Violine und Violoncello von Johannes Brahms anbieten und es wird mir eine Freude sein, dabei wieder den Cellopart  zu übernehmen. Die Meisterklasse für Violoncello überlasse  ich hingegen heuer beim Festival Jens Peter Maintz, werde also nicht selbst unterrichten. Aber ich werde zusätzlich ein Kurkonzert spielen, ein Überraschungskonzert, das sich  ganz im Sinne der Kurkonzertcharakteristik als ein gehobenes Unterhaltungsprogramm  versteht.

 

Was ist besonders schätzenswert an der International Summer School in Bad Reichenhall?

W.S.Yang: Die Magie des Ortes ist ein wichtiger Bestandteil, die Festival-Atmosphäre wirkt stimulierend, das Konzept mit dem Orchester, das den jungen Musikern ermöglicht als Solisten mit Orchester  auftreten zu können, ist attraktiv ebenso  die  Möglichkeit zu  acht Konzerten in einer Woche sowie heuer die räumliche Konzentration des Unterrichts im Königlichen Kurhaus.

 

Welchen Stellenwert geben Sie dem öffentlichen Zugang zum Unterricht?

W.S.Yang: Für ein interessiertes Musikpublikum ist das Zuhören beim Unterricht sehr reizvoll, weil es lernt, zuzuhören und die Unterschiede wahrzunehmen.  In der Klasse wird der Zuhörer in Details eingeweiht, die er im Konzert nicht mitbekommt. Der Musikunterricht ist eine Schule des Hörens. Der Student muss lernen, wie er sich ausdrücken muss, damit sein Spiel beim Zuhörer bestmöglich ankommt.

 

Haben die jungen Musiker bereits eine klare Zielvorstellung ihres künftigen Weges?

W.S.Yang: Die meisten sind sich darüber nicht so klar. Sie haben von Jugend auf den Umgang mit dem Instrument gelernt, haben dann da und dort Erfolgserlebnisse, wie z.B. bei „Jugend musiziert“. Das sind Motivationselemente und heutzutage werden sie so gecastet, dass der Starrummel immer wichtiger wird, dass das Berühmtwerden zum vorherrschenden Ziel wird. Eine Garantie für den Karriereerfolg kann vom Lehrer aber nicht gegeben werden. Die Lehrkraft kann in ihrer Verantwortung für die jungen Musiker bestenfalls nur von einer gewissen Chance sprechen, um im Konkurrenzkampf Aussicht auf Erfolg zu haben. Die instrumentale Technik muss Hand in Hand gehen mit der Interpretation. Am wichtigsten ist, dass die Studierenden  die Musik lernen, das Repertoire, die Stilsicherheit, den Ausdruck, die künstlerischen Elemente. Aber jede Zeit hat andere Sichtweisen, andere Moden sozusagen. Heute wird viel Wert auf wissenschaftlichen Urtext gelegt, das ist absolut dominierend, ist aber auch nur ein Teil der Wahrheit.

 

Wie groß ist der Zulauf bei den Jungmusikern  zu den Meisterkursen?

W.S.Yang: Es gibt mehr Anmeldungen als Plätze. Zum Vorteil der Studierenden gibt es einen Fonds für den Studienbeitrag, der etwa 20 Teilnehmer subventioniert. Die Auswahl für die Teilnahme obliegt den Dozenten. Jedenfalls freuen sich Kursteilnehmer wie Dozenten auf die Festivalwoche in Bad Reichenhall. (Interview: Elisabeth Aumiller)

 

 

 

Tipp: Philharmonische Klangwolke...